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Schilddrüsenszintigraphie - Schilddrüsen Privatpraxis

Die Szintigraphie der Schilddrüse ist eine nuklearmedizinische Untersuchung. Häufig kann die Schilddrüse auch ohne diese Untersuchung gut überwacht und behandelt werden. In manchen Fällen muss die Untersuchung aber erfolgen.

Die Schilddrüsenszintigraphie wird dann erforderlich, wenn auffällige Knoten in der Schilddrüse vorhanden sind. In diesem Fall werden Sie von uns zu einer Szintigraphie überwiesen. Bei der Szintigraphie der Schilddrüse wird eine leicht radioaktive Substanz in die Armvene injiziert. Diese Substanz ist 99m-Technetium. Die Strahlenbelastung ist sehr niedrig, weil das Technetium eine physikalische Halbwertszeit von 6 Stunden und eine biologische Halbwertszeit hat, die noch kürzer ist. Es gibt üblicherweise keine allergischen Reaktionen auf die Injektion. Auch sonstige Unverträglichkeiten kommen nicht vor.

Das Technetium reichert sich innerhalb von 10-20 Minuten in der Schilddrüse an. Danach wird eine Aufnahme der Schilddrüse mit einer sogenannten Gammakamera gemacht, da das Technetium Gammastrahlung aussendet. Mit der Aufnahme kann dann die Funktion der Schilddrüse bzw. von einzelnen Schilddrüsenknoten dargestellt werden.

Es lassen sich heiße Knoten wie auch kalte Knoten abgrenzen. Manche Knoten haben auch einen normalen Stoffwechsel. Auch der Gesamtstoffwechsel der Schilddrüse lässt sich messen.

Die heißen Knoten sind Knoten, die nicht bösartig werden. Sie sind immer harmlos, kommen aber etwas seltener vor als die kalten Knoten. Die heißen Knoten können eine Überfunktion der Schilddrüse verursachen.

Die kalten Knoten sind in der weit überwiegenden Anzahl der Fälle harmlos. Weniger als 1 Promille der kalten Knoten wird zu einem Schilddrüsenkarzinom (Schilddrüsenkrebs). Manchmal ist es nötig, dass eine Feinnadelpunktion erfolgt.

Für die Schilddrüsenszintigraphie ist keine spezielle Vorbereitung nötig. Die Patienten müssen nicht nüchtern sein. Sie dürfen vor der Untersuchung normal essen und trinken. Sie dürfen auch die meisten Medikamente einnehmen. Nur die Schilddrüsentabletten sollten am Tag der Szintigraphie nicht eingenommen werden. Die Aufnahme des Technetiums in der Schilddrüse wird verändert, wenn Patienten in den vier Wochen vor der Szintigraphie Röntgenkontrastmittel (z. B. bei einer Computertomographie) bekommen haben. Dann sollte die Untersuchung verschoben werden.

Eine Schilddrüsenszintigraphie wird wegen der Strahlenbelastung natürlich nicht bei schwangeren Patientinnen durchgeführt. Auch bei Kindern wird nur in sehr seltenen Fällen eine Szintigraphie nötig sein.